Luftrettung – Einlernphase beendet…


Nach 4 für mich sehr anstrengenden Tagen unter Supervision ist meine Einlernphase für die Luftrettung hier nun „offiziell“ beendet…und nächste Woche Freitag geht es dann in die „heisse Phase“ – auf mich alleine gestellt. Es wurden schon ein paar Bilder von mir (von der internen PR Abteilung)  für das nächste Einsatzmagazin (online und als Zeitschrift), als auch für die Internetseitpräsenz unseres Hubschraubers gemacht, die dann noch in den nächsten Wochen implementiert werden. Die aktuellen Bilder der Besatzung ist ein wenig veraltet, da sich einiges im Personalstamm verändert hat – deswegen bin ich da momentan auch noch nicht zu finden.

Es waren sehr einsatzreiche Tage, die Einsätze verteilt über zwei Grafschaften (wovon ich mich in Somerset nicht gut auskenne!), gespickt mit allen Finessen, die meinen Kopf schier zum explodieren brachten….
Es ist an die korrekte (!) Übernahme der Einsatzdaten per Telefon zu denken (gar nicht so einfach, wenn man was „vom Pferd“ in einer anderen Grafschaft erzählt bekommt und nur ein „Zahlenwirrwarr“ für die Kartennavigation genannt bekommt – eine falsche Zahl führt dann zum Chaos, da der Einsatzort dann unter Umständen bis zu 10 km falsch sein kann!) , diese dann in die Karten zu übertragen und in die Navigationsgeräte eintippen (auch noch ein wenig ungewohnt diese Systeme), alle erforderlichen Vorflugchecks durchführen, zwischendurch mit der Leitstelle und der Crew reden, navigieren, da wo ich mit nicht auskenne und dann die medizinische Versorgung…uff…..

Man hat leider keine Zeit, sich auf dem Hinflug Gedanken über die mögliche medizinische Behandlung zu machen (z.B. Dosierung für Medikamente, gerade bei unschönen Kindernotfällen), weil der Paramedic nebem dem Piloten mit der Navigation und Luftraumbeobachtung zu tun hat UND am Einsatzort für die medizinische Behandlung verantwortlich ist…das macht es echt „tricky“. Der zweite Paramedic unterstützt dann, sofern möglich mit Nachbringen von Equipment und einem zweiten paar Hände – sofern nicht ein Rettungswagen vor Ort ist. Man wechselt entweder pro Tag die Rollen oder für die nächste Schicht. Momentan hat man mich in den Copilotensitz „verbannt“, damit ich mich so oft wie möglich mit der Navigation beschäftigen kann…

Aber es lief bis auf anfängliche kleinere Fehler – die einerseits normal sind und andererseits passieren müssen, um daraus zu lernen – ganz gut und man ist zufrieden, mich nächste Woche dann in voller Verantwortung auf die Menschheit loszulassen….Freue mich, aber bevor ich mich richtig entspannen kann, werden wohl noch ein paar Wochen ins Land gehen. Und gerade hier sieht es von oben „alles“ gleich aus: Felder, Felder, Felder, Felder…:))

Immerhin, ich kann mein Glück einfach immer noch nicht fassen….und grinse immer noch. Ein paar Bilder anbei, die Fotos vom Cockpit habe ich nicht veröffentlicht, weil nicht so interessant (außer für mich, haha)…

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2 Kommentare zu “Luftrettung – Einlernphase beendet…

  1. na das klingt ja alles ziemlich anstrengend ! aber solange es dir Spass macht, ist doch alles in Ordnung. Freut mich richtig, das es euch hoffentlich allen so gut gefällt wie dir. Viele liebe Grüße auf die Insel vom „Bodenpersonal“

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